17/18.10.2009 - Jugendausflug nach Weroth
Als der ASV Weroth im September dieses Jahres zu Besuch bei seinen Wöllstädter
Freunden war, lud dieser unsere Jugend zu einem gemeinsamen Angelwochenende
an die Werother Gewässer ein. Die Einladung nahmen wir dankend an und ein
Termin wurde ebenfalls schnell gefunden.
Am 17.10.2009 war es dann soweit. Morgens um 09:30 Uhr trafen sich vier Jugend-
iche des ASV Nieder – Wöllstadt sowie die drei Betreuer - das so genannte A-Team
(Andreas Zink, Andreas Döll und Jugendwart Andreas Höller) - an den Angelteichen.
Gemeinsam wurden die Autos beladen und es war schon erstaunlich, was man neben
der Angelausrüstung noch alles so benötigt für solch einen Ausflug. Aber alles
wurde gut verstaut, die Jugendlichen verabschiedeten sich von ihren Eltern und
so konnte es pünktlich um kurz vor 10:00 Uhr losgehen. Wir sind noch nicht mal
800 m gefahren, fiel doch jemanden ein, dass er die Maden vergessen hatte
(ich sag aber jetzt nicht wer ;-)). Also schnell nochmal umgedreht und die Maden
geholt. Dann ging es aber definitiv los in Richtung Westerwald.
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Ungefähr 1,5 Stunden und zahlreiche Straßensperrungen und Umleitungen später
erreichte das A-Team mit seinen Schützlinge den idyllisch gelegen Ort
Girkenroth. Martin Menges (1. Kassierer des ASV Weroth) sagte uns noch einen
Tag vorher am Telefon, dass wir immer nur in Richtung der drei Windräder
fahren sollen, dann würden wir schon am Vereinsheim des Angelvereins ankommen.
Nun die drei Windräder haben wir schon von weitem gesehen, aber so mitten in
der Ortschaft war es dann nicht mehr ganz so einfach, sich an diesen zu
orientieren. Andreas Zink wollte dann einen „Einheimischen“ nach dem rechten
Weg fragen, doch bevor er die Fensterscheibe runter drehen und seine Frage
stellen konnte, zeigte dieser uns auch schon stumm die richtige Richtung.
Komisch, dachten wir uns, wie konnte der wissen, wo wir hin wollten?
Vielleicht ein Hellseher ? Nein, denn später stellte sich heraus dass wir
Martins Schwiegervater angesprochen hatten, der natürlich über unser Kommen
auch schon informiert war.
Kurz darauf erreichten wir dann endlich das Vereinsdomizil des ASV Weroth und
Martin sowie die Werother Jugend begrüßten uns herzlich. Anschließend stärkten
wir uns dann bei einem wirklich ausgiebigen Frühstück.
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Die Jugendlichen konnten es nach dem Frühstück kaum erwarten, ans Wasser zu kommen,
und so wurden die Autos entladen und man begab sich an den 50 m entfernten
wunderschönen Steinbruchsee zum Angeln. Da der Ausflug unter dem Motto
Raubfischangeln stand, wurden die Ruten entsprechend umgebaut, mit Köderfischen
bestückt und ins Wasser geworfen. Der erste Fang ließ nicht lange auf sich warten
und so konnte Marius eine schöne Regenbogenforelle mit einem kleinen Blinker sicher
landen. Motiviert durch diesen Fang bauten sich die anderen Jugendlichen ihre Ruten
ebenfalls zu Spinnruten um und versuchten so ebenfalls ihr Glück. Währenddessen
versorgten uns die Werother Jugendlichen immer wieder mit Getränken.
Gegen 15 Uhr traf man sich wieder bei heißem Kakao, Kaffee und selbstgebackenen
Kuchen im Vereinsheim. Nachdem der Hunger gestillt war und man sich wieder etwas
aufgewärmt hatte, ging es wieder zurück ans Fischereihandwerk. Bis zum Abend
versuchten die Jugendlichen die Fische zu überlisten, dennoch sollte Marius Forelle
der einzige Fang an diesem sehr schönen Angeltag bleiben.
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Als wir unsere Angelausrüstung wieder verpackt hatten und zum Vereinsheim zurückkamen,
brannte schon ein Lagerfeuer unterm Schwenkgrill. Martin und Marc brutzelten uns an
dem Abend leckere Steaks vom Rind, Wildschwein und Hirsch. Die Jugendlichen schnitzen
sich währenddessen lange Stöcke, auf denen sie anschließend Würste spießten und zum
Grillen über das Feuer hielten. Zudem gab es leckeren selbstgemachten Kartoffel- und
Nudelsalat.
Nach dem Essen saßen alle noch gemütlich am Lagerfeuer und die Werother Freunde
erzählten uns spannende Geschichten über eine Camper Familie (Hitchcock lässt grüßen),
einen angeblichen Goldschatz unter einer Löwenkopfstatue und zahlreiche Witze. Auch so
manch Jugendlicher hatte den einen und anderen Witz auf Lager und so wurde viel gelacht.
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Da man beschlossen hatte, am nächsten Tag an einen ca. 10 km entfernten Waldteich
zu fahren, schlugen wir gegen 22:00 Uhr unser Nachtlager im Vereinsheim auf.
Allerdings war dann an schlafen noch lange nicht zu denken. Die Jugendlichen hatten
sich noch viel zu erzählen und hin und wieder sah das A-Team, welches noch am
Lagerfeuer saß, einen Taschenlampenschein durch den Raum wandern. Zinki ist dann
ebenfalls zu Bett gegangen und schon war Ruhe in der Hütte ;-). Kurz darauf haben sich
dann auch die letzten zwei des A-Teams zur Nachtruhe begeben.
Aber was heißt Nachtruhe. Denn mit der Ruhe war es dann vorbei und so wurde fast der
ganze Westerwald abgesägt. :-)
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Um 06:00 Uhr klingelte der Wecker und so nach und nach kroch einer nach dem
anderem aus den Federn. Die Schlafstätten wurden sofort abgebaut, die Hütte
einmal durchgefegt und die Tische und Stühle wieder gestellt. Pünktlich um
06:30 Uhr kam Martin mit frischen Brötchen vom Bäcker. Gemeinsam wurde der
Tisch gedeckt während Martin den Kaffee aufsetzte. Als dann Rainer nach dem
Frühstück kam, machten wir uns auf dem Weg zu dem ca. 10 km entfernten
Waldteich (den Ortsnamen habe ich leider vergessen). Schnell wurden die
Ruten montiert, denn heute sollte es gezielt auf Forellen gehen. Adrian hatte
bereits nach 2 Würfen den ersten Fischkontakt und konnte seine Forelle auch
sicher landen. Bis zum Mittag hatte Adrian vier Stück gefangen. Aber auch die
anderen gingen nicht leer aus. Leon konnte drei Forellen und einen ca. 6 Pfund
schweren Spiegelkarpfen fangen. René (ein Jugendlicher aus Weroth) konnte drei
kleinere Karpfen und Kevin eine weitere Forelle überlisten. Lediglich Marius
hatte an diesem Tag kein Glück, aber dafür hatte er ja schon Vortag eine
Forelle gefangen.
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Nach diesem schönen Angelmorgen sind wir wieder zurück ins Vereinsheim gefahren.
Vor allem mussten wir uns erst mal aufwärmen, da es an diesem Morgen mit 3 Grad
doch recht kalt war. Anschließend ging es noch einmal kurz zum Steinbruchsee, um
die gefangen Forellen auszunehmen. Zinki hatte es allen Jugendlichen einmal
demonstriert, wie es richtig gemacht wird und anschließend musste jeder selbst
seine Fische „putzen“. Nach getaner Arbeit ging es wieder zurück zur Hütte, wo
Marc bereits auf uns mit einer heißen Suppe, Salate und Bratwürstchen wartete.
Die Suppe kochte Martins Frau Sigrid, welche allen ganz besonderes schmeckte und
das A-Team wollte erst wieder nach Hause fahren, wenn sie das Rezept bekommen
haben.
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Gestärkt traten dann die Wöllstädter gegen 14 Uhr wieder die Heimreise an.
Aber natürlich nicht ohne sich zuvor bei allen Werothern für die wirklich
sehr tolle Gastfreundschaft recht herzlich zu bedanken, was wir an dieser
Stelle nochmals tun möchten.
Also liebe Freunde aus dem Westerwald, vielen Dank für die Einladung und
dieses wunderschöne Wochenende. Uns Betreuern und den Jugendlichen wird
dieses Wochenende lange in guter Erinnerung bleiben.
Einen ganz besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle noch einmal Martin
und seiner Frau Sigrid, Marc und Rainer für die tolle Organisation sowie die
tolle Bewirtung bedanken. Wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen im
kommenden Jahr, diesmal hier in unserer ebenso schönen Wetterau.









































